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Zwischen 2001 und 2003 wurden von den Theatergruppen Mapri (Leitung: P. Sager) und teatromobile (Leitung M. Albanese und A. Turchiarelli) drei Produktionen mit LaienschauspielerInnen im Alter zwischen 10 und 50 Jahren in der Kuppel Basel realisiert: 

Herbst 2001 – Eine Woche voller Samstage (Mapri)
Herbst 2002 – Am Samstag kam das Sams zurück (Co-Produktion Mapri/teatromobile)
Herbst 2003 – Animal Farm (Co-Produktion Mapri/teatromobile)

Die Idee zur Gründung einer neuen Theatergruppe entstand. Es wurde ein neues Konzept entwickelt und Wechselstrom Das Generationentheater in Basel  (kurz Wechselstrom) ins Leben gerufen.

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Eigenproduktion                       Das zwölfte Projekt

Treibfeder -Was uns antreibt und wohin wir treiben

Würde man einen Menschen aus der Vogelperspektive
beobachten und seine Bewegungen aufzeichnen, entstünde ein riesiges Netzwerk. Würde man die Bewegungen eines Körpers aufzeichnen, auch nur im sitzenden oder schlafenden Zustand, könnte man eine ganze Partitur schreiben.

Immer sind wir in Bewegung.
Ohne Bewegung kein Leben.

Was aber sind die Gründe für diese immensen Wege, die wir da auf uns
nehmen? Was hält uns in Bewegung? Was braucht es, damit uns jemand
bewegt? Sind wir ferngesteuerte Marionetten oder bestimmen wir selber?
Sind es innere oder äussere Impulse? Welche Treibfedern gibt es in
unserem Leben?

Die intergenerative Theatergruppe Wechselstrom setzte sich mit diesen
Fragen intensiv auseinander. Aus den unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen
ist eine neue Eigenproduktion entstanden.

Produktionsteam
Regie, Produktionsleitung: Priska
Autor, Textbuch: Antonio Turchiarelli
Video: Michael Havlitschek
Licht: Claudia Oetterli
Werbung: Elena Yakhontova
Ton: Markus Inderbitzin

DarstellerInnen:
Häusermann Maika, Kaufmann Esther, Niggli Kaj, Nordmann Annick
Saladin Fabienne, Studer Annalena

Sponsoring: Lotteriefonds Basel-Stadt
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Werkstattaufführung                                                                                  Das elfte Projekt                                                      

Begegnungen 

Einblick in die Kursarbeit von Wechselstrom. Ausgangslage waren verschiedene Texte. Wir improvisierten und experimentierten mit der Vorlage und passten die Rollen an.

am Dienstag, den 27. September  um 20.30 Uhr
im Quartiertreffpunkt Burg (Warteckpp), Burgweg 7 in Basel


Es spielen: Ambühl Alexandra, Martin Peter, Pennisi Helga, Schneider Cornelia,
                Widmer Raffaela  
Leitung:    Sager Priska
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ÜBERALL UND IRGENDWO                                                              
Das zehnte Projekt
Projekt 2010

Heimat sind die Menschen, die wir verstehen und die uns verstehen. (Max Frisch)


Ein Projekt zum Thema Heimat

Ist Heimat ein Geruch? Eine Melodie?
Eine Erinnerung? Ein Gegenstand? Ein Mensch?
Das intergenerative Theaterprojekt Wechselstrom, unter der Leitung von der Theaterpädagogin Priska Sager und der Autorin Katja Fusek, haben Figuren auf die Suche nach Heimatgefühlen geschickt: Ein Mann kehrt in sein Elternhaus zurück und findet das Schloss ausgewechselt. Zwei Chatter, in der realen Welt auf der Flucht, begegnen sich in der virtuellen Welt des Netzes. Ein Mann fühlt sich einsam und riecht am Apfelstrudel. Ein Mädchen hat nichts als ihren Recorder, auf den sie singt. Eine Reisende trägt ihre transportable Heimat mit sich.
Während eines halbjährigen Arbeitsprozesses ist im Zusammenspiel von drei Generationen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen Wurzeln ein eigenwilliges Theaterstück entstanden, das der Frage nachgeht, wo wir Heimat finden – und wie viel Heimat wir brauchen in einer Zeit, wo Grenzen aufgehoben sind und die Zusammenhänge zwischen Weltoffenheit und Heimatgefühl in einem neuen Licht erscheinen. Das musikalische Trio Sirba begleitet auf der Bühne die brisanten, bösartigen, witzigen, schrägen, poetischen Szenen, die zur Heimatsuche viele neue Fragen stellen und ein paar mögliche Antworten geben.

Premiere: Fr 16. April 2010, 20 Uhr Weitere Vorstellungen: Sa 17./ Do 22./ Fr. 23. und Sa 24. April, jeweils um 20 Uhr
Aufführungsort: Im Theater Arlecchino, Amerbachstrasse 14, Basel
Weitere Aufführung: am 4. Secondo Theaterfestival am 8. Mai 2010 in Bremgarten am 29. August um 17:15 Uhr im Forum Würth in Arlesheim
weiter Informationen unter www.forum-wuerth.ch

Darstellerinnen und Darsteller: 
Mayra Jenzer                     Tobias Scheidegger
Mateo Gudenrath               Sandra Chenaux
Martina Haueter                 Andreas Sigrist
Nathalie Müller                   Nina Vogler
Nöelle Blind                       Susann Müller
Susanne Zaugg                 

Autorin: Katja Fusek
Produktionsleitung, Theaterpädagogik und Regie: Priska Sager
Pressearbeit: Simone Lüdi
Musik: Trio Sirba: Ursula Sauter, Lukas Burri, Dominik Briellmann
Bühnenbild: Martina Ehleiter
Kostüme/ Requisiten: Dane Rüttimann
Grafik: Elena Yakhontova
Licht: Claudia Oetterli, Martin Jenzer

Mit freundlicher Unterstützung von Lotteriefonds Baselstadt, GGG, Migros Kulturprozent, Quartiertreffpunkt Burg.
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ZEITLUPE                                                                                                
Das neunte Projekt

Projekt 2009 zum Thema Zeit

Unter der Leitung von Antonio Turchiarelli und in Zusammenarbeit mit dem Autor Kaspar Wildberger ist ein Stück zum Thema „Zeit“ entstanden.

Gespielt am Fr 16. Sa 17. Do 22. Fr 23. Sa 24.Oktober jeweils um 20 Uhr im Theater Arlecchino, Amerbachstrasse 14, 4057 Basel

Zum Inhalt des Stückes
„Zeitlupe“

Ein alter Mann will gehen und entscheidet sich für den Freitod. Zu sehr belasten ihn die Einsamkeit und der Tod seiner leidenschaftlich geliebten Gattin. Bevor er geht, will er sich aber von seinen Lieben verabschieden. Damit beginnt für ihn und für das Publikum eine schicksalhafte Abschiedstour mit unverhofftem Ende. Sein sorgfältig vorbereiteter Abgang wird ein unplanmässig überraschender Auftritt zurück ins Leben. Der Zufall will es nämlich, dass er beim Einkaufen einer Dame begegnet, in die er sich unsterblich verliebt. Am Schluss bleibt ihm nur noch der Abschied von seiner verstorbenen Gattin und die Erkenntnis: Je planmässiger ein Mensch vorgeht, desto wirksamer vermag der Zufall ihn zu treffen. Auf seiner Abschiedsreise begleitet ihn immer auch die Zeit. Mal ist sie Tod und Begrenzung, mal Leben, Liebe und grenzenlos, ein andermal kommt sie in Form eines Planes daher und gleich danach wieder als Zufall, der eben diese Pläne zunichte macht. Mit den Augen seines Enkelkindes sieht er plötzlich alles farbiger, die Zeit steht nicht mehr still. Die Begegnung mit seiner Familie weckt Erinnerungen, die die Zeit um ihn verzerren. So sehr, dass er bald nicht mehr weiss, „wann“ er ist?
Wechselstrom will in diesem Stück nicht die Frage erörtern, was Zeit ist, vielmehr geht es darum, Zeit darzustellen. Wann, wo und wie findet Zeit statt? Wie nehmen wir Zeit wahr? Dabei helfen Wechselstrom die DarstellerInnen, die selber verschiedene „Zeiten“ repräsentieren. Es sind Menschen zwischen 11 und 80 Jahren. Sie geben der Zeit einen Körper und eine Seele. Sie setzen aber auch das um, was die Autoren Kaspar Wildberger und Antonio Turchiarelli in ihrem Stück festschreiben. Es ist ein Spiel mit der Zeit, dessen Regeln die Zuschauer im Saal sicherlich verstehen werden.
Das Stück wird von einer Klezmerformation und einer dreiköpfigen Band musikalisch begleitet.

DarstellerInnen: Iréne Bärtsch, Katalin Bhend, Hans Jeker, Brigitte Jost, Tobias Scheidegger, Florence Schlumberger, Christine Senn, Günther Schwalm 

Regie: ANTONIO TURCHIARELLI
Autor: KASPAR WILDBERGER/ANTONIO TURCHIARELLI
MusikerInnen Klezmermusik: Kaspar Wildberger, Susanne Ganzoni
Produktionsleitung: Priska Sager
Kostüm+Bühnenbild: Lea Hänggi            
Licht: Pascal Bachmann/Yves Stauffer                           
Werbung: Elena Yakhontova

Sponsoren: Lotteriefonds Basel-Stadt, GGG

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Werkstattaufführung                                                      Das achte Projekt

UP & DOWN
Eine Szenencollage zum Thema "Macht&Ohnmacht". Kurze Szenen, die während dem Kurs 09 entstanden sind.
Mit Sandra Chenaux, Jens Gattermann, Maja Goverde, Martina Haueter, Nicolas Kündig, Susanne Litscher, Nathalie Müller, Zoe Pfiffner, Andreas Sigrist, Cynthia Tanner, Susanne Zaugg
Leitung: Priska Sager
Die Aufführung fand am 25. Juni 2009 im Quartiertreffpunkt Burg statt.
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DIE NEIDER   
                                                 


Ob zerstörerisch oder stimulierend – Neid verändert die Welt und bleibt ein gesellschaftliches Tabu-Thema: gefürchtet, beschämend und totgeschwiegen. Auch die Bewohner eines unscheinbaren Miethauses üben sich mit Erfolg darin, die Neidgefühle auf ihre Nachbarn mit einer verletzenden Freundlichkeit zu tarnen. Als
aber ein einschneidendes Ereignis die neun Menschen ihrer Alltagsstrukturen beraubt, werden die sorgfältig errichteten Fassaden eingerissen.
Der Neid erscheint als persönlicher Seismograph der eigenen Unzufriedenheit und Einsamkeit, in der jede und jeder der Hausbewohner gefangen ist. Der Neid birgt aber auch das Potential zur Veränderung und die Kraft, eigene Grenzen aufzubrechen.
Das Generationentheater Wechselstrom und die Autorin Katja Fusek haben die skurrilen Facetten des Thema Neids erforscht und während eines halbjährigen Arbeitsprozesses ein eigenes Theaterstück wachsen lassen.

Die Neider wurde im Oktober 2008 im Theater Arlecchino aufgeführt.

Neun TeilnehmerInnen zwischen 13 und 55 Jahren spielten mit.

Sponsoring: Paul Schiller Stiftung und Lotteriefonds Basel-Stadt
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            Das sechste Projekt
                      
            UND WENN DU STEHENBLEIBST 
            UND AUFMERKSAM WIRST
            UND HINSIEHST
            KANNST DU SIE SITZEN SEHEN
            ODER AUCH FLATTERN HÖREN.



EINE SZENISCHE LESUNG

Der relativ lange Titel der sechsten Produktion von Wechselstrom ist ein Zitat aus Erich Frieds Liebesgedicht „Worte“. Es eignet sich bestens um das wiederzugeben, was auf der Bühne und im Zuschauersaal erreicht worden ist.




Vier „Schauspielerpaare“ unterschiedlichen Alters einigten sich auf einen Text, den sie vorstellen wollten. Während den Proben fanden sie heraus, was für sie das Besondere an den ausgewählten „Worten“ war. Ist es die Textsorte, die Botschaft, der Klang oder einfach die Tatsache, dass der Text bestimmte Erinnerungen auslöste? Auf jeden Fall mussten die DarstellerInnen stehenbleiben und aufmerksam werden und am Ende sahen sie die Worte sitzen und hörten sie flattern: Sie fanden etwas Erzählenswertes!



Das Gleiche geschah bei den ZuschauerInnen. Sie wurden eingeladen zum genauen Beobachten und Zuhören, zum Verweilen und  Geniessen dieser kleinen magischen Momente. Wer weiss, ob sie umgeben von unseren Worten sich selbst wieder erkannten?


Die Aufführung fand Mitte September 2007 in der Allgemeinen Bibliotheken der GGG Hauptstelle Schmiedenhof in Basel statt.

Sieben TeilnehmerInnen zwischen 13 und 71 Jahren haben dabei mitgewirkt.
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Werkstattaufführung                      Das fünfte Projekt

eine Szenencollage über gefallene ManagerInnen.
Ein kleiner Einblick in die Kursarbeit von Wechselstrom.
Mit viel Spielfreude und Kreativität setzen sie sich mit dem Thema auseinander.

Die sechs TeilnehmerInnen zeigten ihr kleines Kunstwerk Ende April 2007 im Quartiertreffpunkt Burg in Basel.

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Das vierte Projekt, "Die Tochter des Ganovenkönigs" von Ad de Bont

"Kann man sich von seinen Eltern scheiden lassen ?"

Einst lebte in einem nicht so fernen Lande ein skrupelloser, korrupter, abgrundtief schlechter König mit seiner Königin.

Alles, was er besass, hatte er durch Diebstahl, Bestechung, Hehlerei, Entführung, Erpressung und Mord erworben, und besass wirklich alles - ausser einem goldenen Herzen.


Und das hat nun, wie seine Späher herausgefunden haben, ausgerechnet seine eigene Tochter Julchen.

Was liegt da näher, als dem Mädchen das Herz rauszuschneiden?


Die Grossmutter wird, da sie der Königin zur Last fällt, im Wald ausgesetzt.

Der Ganovenkönig will seiner Tochter das goldene Herz aus der Brust schneiden. Kinderhandel, Seniorenententsorgung, Organmarkt.


Julchen hat die Nase voll von der Schlechtigkeit ihrer Eltern und reicht die Scheidung ein.

Im Stück
"Die Tochter des Ganovenkönigs" werden Motive aus Märchen mit Zerrbildern von Verbrechen, wie sie heute in den Massenmedien als tägliche Nachrichten erscheinen, vereint.

Acht DarstellerInnen zwischen 16 und 60 Jahren haben bei dieser Produktion mitgewirkt. 

Die Aufführungen fanden im September 2006 im Theater Arlecchino in Basel statt.
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Aus der unten beschriebenen Schreibwerkstatt resultierte, im Auftrag und in Zusammenarbeit mit den Grauen Panther Baselstadt-Baselland-Regio, das dritte Projekt:

Replayein Stück zur Würde des Menschen, welches im Mai 2006 von Wechselstrom im Theater Arlecchino in Basel uraufgeführt wurde.
 
14 DarstellerInnen zwischen 12 und 68 Jahren haben bei dieser Produktion mitgewirkt. 


 
Die Erfahrung für die Beteiligten war durchwegs positiv.

Auch das altersdurchmischte Publikum war von der Leistung der Gruppe überzeugt.  

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Das zweite Projekt, eine Schreibwerkstatt im  Auftrag und unter Mitwirkung einiger Mitglieder der Grauen Panther, wurde von April bis Dezember 2005 unter der Leitung von Katja Fusek und Wechselstrom durchgeführt. Aus den Texten dieser Schreibwerkstatt erstellte Antonio Turchiarelli eine dramatische Fassung.

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Das erste Projekt unter neuem Namen,eine szenischen Lesung des Werkes

"Das Urteil" von Franz Kafka,

wurde am 3.12.04 in der Bibliothek Reinach und am 4.12.04 in der Burg Warteck realisiert.

Der jüngste Schauspieler war 11, die älteste Schauspielerin 78 Jahre alt.







(Beide Schauspieler werden in einer Reportage des Migros Magazin vom 21.2.06 vorgestellt).